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Zwergotter

Zwergotter gehören zur Familie der Marder und sind in ganz Asien zu Hause. Ihr bevorzugter Lebensraum ist das Wasser mit seinen angrenzenden Flächen. Dort bevorzugen die Tiere stark mit Büschen und Bäumen bewachsenes Gelände, das sich möglichst nahe am Wasser befindet.

Zwergotter ernähren sich vorwiegend von Krebsen. Im Gegensatz zu größeren Ottern legen sie keinen gesteigerten Wert auf Fische auf ihrem Speiseplan.

Die possierlichen Tiere besitzen ein sehr feines, seidenweiches und dichtes Unterhaar. Ihr Fell ist wasserundurchlässig. Zwergotter haben einen schlanken und lang gestreckten Körper. Ihr Kopf ist abgeflacht und breit, die Beine sind kurz und kräftig.

Zwergotter können zweimal im Jahr Nachwuchs bekommen. Die Tragzeit beträgt 60 Tage. Dann werden bis zu zwei Tiere geboren, die in einem Nest aus Schlamm aufgezogen werden.

Ihre Lebenserwartung liegt bei etwa 15 Jahren.

Wildes Wissen

Die Zucht von Zwergottern in Zoos und Tierparks ist von großer Bedeutung, da die Art weltweit vom Aussterben bedroht ist. Sie ist deshalb in die „Rote Liste gefährdeter Arten“ eingetragen.

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