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Weißhandgibbon

Gibbon und Jungtier

Der Gibbon ist der kleinste der Menschenaffen. Seine ursprüngliche Heimat ist Südostasien. Gibbons leben in Regen- und Gebirgswäldern bis zu einer Höhe von 1300 Metern.

Charakteristisch für die Art sind die stets weißbehaarten Hand- und Fußrücken.

Gibbons sind sehr wasserscheu und gehen nur zum Trinken ans Wasser. Ein Gibbon-Paar lebt ganzjährig in einem bestimmten Revier zusammen, das es mit gellendem Gesang beschallt, um seine Revieransprüche geltend zu machen und Feinde fern zu halten. Solche Reviere sind bis zu 50 Hektar groß.

Gibbons sind tagaktive Waldbewohner Sie können sich mit ihren langen Armen problemlos von Ast zu Ast hangeln und schwingen dabei bis zu drei Meter weit. Gibbons haben keinen Schwanz und korrigieren ihren Flug mit dem ganzen Körper als Steuerungselement.

Gibbons ernähren sich vorwiegend von Pflanzen und Obst. Zwei Drittel ihres Speiseplans besteht aus frischen Früchten. Die Tiere beschäftigen sich bis zu zehn Stunden täglich mit der Suche nach Nahrung und dem Verzehr.

Wildes Wissen

Weißhandgibbons haben den allermeisten Menschen etwas voraus: Die Affen können trällern wie professionelle Opernsänger – und das ohne großen Aufwand.Die Affen nutzen für ihre Rufe fast immer die Soprantechnik, wie japanische Forscher herausgefunden haben. Diese schwierige Stimmtechnik können bei Menschen nur professionelle Opernsängerinnen meistern.

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