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Totenkopfaffe

Totenkopfaffen gehören zur Familie der Kapuzinerartigen. Sie sind in Mittel- und Südamerika beheimatet, wo sie auf Bäumen in verschiedenen Wäldern sowie überfluteten Flusswäldern leben. Auf der Suche nach Nahrung bewegen die tagaktiven Tiere sich flink auf allen Vieren fort. Ihren Schwanz nutzen sie dabei zur Balance. Dem flinken Fortbewegen verdanken die Äffchen ihre englische Bezeichnung „squirrel monkey“, was übersetzt Eichhörnchen-Affe heißt. Die Affen ernähren sich zum größten Teil von Insekten und Früchten. Sie fressen auch Pflanzenteile wie Blüten, Knospen und Blätter. Durch die Rodung der Wälder verlieren die Totenkopfaffen ihre natürlichen Lebensräume. Der Mittelamerikanische und der Dunkle Totenkopfaffe sind daher auf der Roten Liste als gefährdete Tierarten eingestuft.

Die helle Gesichtsfarbe des Äffchens bildet einen starken Kontrast zur dunklen Schnauze. Dies verleiht ihm ein maskenartiges Totenkopf-Gesicht.

Die Tiere leben in Gruppen von bis zu 100 Tieren. Innerhalb der Gruppen gibt es feste Rangordnungen: Männchen und Jungtiere unterwerfen sich den Weibchen. Das ist für Affen sehr ungewöhnlich.

Wildes Wissen

Um einen Individualduft zu erwerben, imprägnieren sich die Totenkopfaffen mit ihrem eigenen Urin, den sie auf Körper- und Schwanzfell verreiben. So ist der einzelne anhand seines Duftes für die Mitglieder der Gruppe erkennbar.

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