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Stachelschwein

Gewöhnliche Stachelschweine sind Nagetiere und gehören zur Familie der Stachelschweine. Von allen Stachelschweinarten ist das Gewöhnliche Stachelschwein das Größte. Die Tiere leben in den tropischen und subtropischen Gegenden Asiens und Afrikas.

Stachelschweine sind größtenteils Pflanzenfresser. Manchmal fressen sie aber auch Insekten, Frösche und andere Kleintiere sowie die Knochen von frischem Aas.

Da Stachelweine nachtaktiv sind, verbringen sie den Großteil des Tages in ihren Bauten. Diese graben sie zum Teil selber oder sie verbergen sich in Felsspalten oder den verlassenen Bauten anderer Tiere.

Von allen Säugetieren haben die Stachelschweine die längsten Stacheln. Diese bestehen aus umgewandelten Haaren und können bis zu 40 cm lang werden. Neben den starren, langen Spießen besitzen die Tiere aber auch weiche wollige Haare.

Entgegen der vorherrschenden Annahme können Stachelschweine ihre Stacheln nicht abschießen, sie nutzen die Stacheln aber durchaus zur Verteidigung.

Stachelschweine leben in festen Paarbindungen. Es können sich aber auch kleine Familiengruppen bilden. Die Paarungszeit der Stachelschweine beginnt im April. Nach einer Tragzeit von ca. neun Wochen bringen Stachelschweinweibchen zwischen ein und vier Jungtiere zur Welt, die noch weiche Stacheln haben.

Die Tiere erreichen in freier Natur ein Alter von bis zu 15 Jahren. In menschlicher Obhut können sie auch 18 Jahre alt werden.

Wildes Wissen

Die weißen Stacheln an der Schwanzspitze sind bei Stachelschweinen hohl. Sie werden „Rasselbecher“ genannt, da die Tiere diesen bei Erregung so schütteln, dass ein rasselndes Geräusch entsteht.

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