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Präriehund

Die Präriehund-Anlage ermöglicht es den Besuchern, über einen besonderen Eingang, der mit großflächigen Glasscheiben umgeben ist, die Tiere auf Augenhöhe zu erleben.

Sie tragen ihren Namen, weil ihr Warnruf wie das Bellen eines Hundes klingt. Präriehunde leben in der amerikanischen Prärie und gehören zur Gattung der Erdhörnchen. Sie haben Ähnlichkeiten mit Murmeltieren. Die Präriehunde leben in einem ausgedehnten unterirdischen Höhlensystem, das eine Länge von bis zu 300 Metern erreicht. Die Weibchen bringen in Nestkammern ihre Jungen zur Welt. Diese „Geburtshöhlen" werden zuvor mit frischem Gras ausgepolstert.

Präriehunde leben in Kolonien mit oft mehreren hundert Tieren und pflegen ein sehr familiäres und geselliges Dasein. Die Tragzeit der Weibchen beträgt 35 Tage. In einem Wurf kommen bis zu acht Junge zur Welt.

Der Nachwuchs der Präriehunde ist bei der Geburt nackt und blind. Das erste Fell bildet sich nach drei Wochen. Sehen können die Jungtiere ab sechs Wochen. Sie werden etwa 50 Tage lang gesäugt. Dann können sie den schützenden Bau verlassen.

 

Wildes Wissen

Als Prärien landwirtschaftlich kaum genutzt wurden, gab es in den USA einmal eine Kolonie von 400 Millionen Präriehunden, die sich auf einer Fläche von 65.000 Quadratkilometern erstreckte, so groß wie Bayern.

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