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Nasenbär

Die Nasenbären oder Rüsselbären sind eine in Mittel- und Südamerika verbreitete Gattung der Kleinbären. Sie leben auf dem amerikanischen Kontinent, vom Süden der USA bis nach Argentinien. Man findet sie sowohl in tropischen Regenwäldern, als auch am Rand von Wüsten. Am häufigsten sind sie allerdings in Wäldern anzutreffen.

Sie sind nach ihrer rüsselartig verlängerten, beweglichen Nase benannt. Weitere Merkmale sind kurze, fast im Fell verborgene Ohren, kurze Behaarung und ein langer, buschiger Schwanz, der meist aufrecht getragen wird. Letzterer ist mit ungefähr 70 cm ebenso lang wie der Körper. Die Vorderbeine der Nasenbären sind kürzer als ihre Hinterbeine. So können sie ihre Beute schnell erreichen.

Nasenbären sind Allesfresser, die mit ihren Schnauzen den Boden, Spalten und Hohlräume nach Nahrung absuchen. Dabei bevorzugen sie Früchte. Die Weibchen und Jungen ernähren sich zudem von wirbellosen und die Männchen von Nagetieren. Anders als die nachtaktiven übrigen Kleinbären sind Nasenbären vor allem am Tage auf den Beinen. Dann legen die Nasenbären bis zu 2.000 Meter für ihre Nahrungssuche zurück. Zum Schlafen kehren sie auf ihre Bäume zurück.

Wildes Wissen

Die Weibchen und Jungtiere leben in Kleingruppen. Männchen werden hierbei ausgeschlossen. Während der Paarungszeit ordnen sich die Männchen den Weibchen unter.

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