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Mendesantilope

Die Mendesantilope ist eine aus Afrika stammende Antilope aus der Gattung der Pferdeböcke, die hochgradig vom Aussterben bedroht ist. Sie war in der gesamten Sahara beheimatet. Heute findet man sie ausschließlich in Mauretanien, Mali, dem Niger und dem Tschad in Wüstengebieten.

Mendesantilopen sind mit ihrem gelb-braunen Fell perfekt an ihre Wüstenumgebung angepasst. Die breiten Hufe verhindern das Einsinken im Sand. Die Antilopen können eine Schulterhöhe von bis zu 115 cm und ein Gewicht von 125 Kilogramm erreichen. Die spiralförmigen Hörner der Männchen werden bis zu 110 cm und die der Weibchen bis zu 80 cm lang.

Die Mendesantilopen leben in Herden von fünf bis 20 Tieren. Tagsüber ruhen sie in selbstgegraben Kuhlen an schattigen Plätzen und nachts gehen sie gemeinschaftlich auf Nahrungssuche. Sie ernähren sich von Gräsern und Sträuchern.

Zweimal jährlich gebären Mendesantilopen nach 8,5 Monaten Tragzeit ein Junges. Nach 1,5 Jahren sind die Weibchen geschlechtsreif und nach drei Jahren die Männchen.

Wildes Wissen

Mendesantilopen nehmen über ihre Nahrung Flüssigkeit auf und benötigen daher kein zusätzliches Wasser. Auch dies ist eine Anpassung an ihren Lebensraum.

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