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Meerschweinchen

Meerschweinchen

Spanische Seefahrer brachten die Tiere über das Meer nach Europa. Ihr Quieken sowie der kurze Schwanz erinnerten die Seefahrer an das gewöhnliche Hausschwein. Folglich nannten sie die Tiere Meerschweinchen.

Die kleinen Nagetiere sind in Mittel- und Südamerika beheimatet, wo sie auf flachen Grasländern in Höhen von bis zu 4.000 Metern leben. Meerschweinchen gehen bei Dämmerung auf Nahrungssuche. Sie ernähren sich hauptsächlich von Gräsern, Früchten, Samen, Kräutern und anderen Grünpflanzen.

Tagsüber halten sie sich in Bauten auf. Diese bauen sie selten selber, denn meistens übernehmen sie Bauten von anderen Tieren. In diesen Bauten leben sie in Paaren oder in Gruppen mit einem Männchen, einigen Weibchen und den Jungtieren zusammen. Nach einer Tragzeit von bis zu 72 Tagen bringt das Weibchen durchschnittlich drei Jungtiere zur Welt. Diese sind nach der Geburt gut entwickelt. Bereits nach drei Wochen sind die kleinen Tierchen geschlechtsreif. Ausgewachsene Meerschweinchen sind durchschnittlich 20 Zentimeter groß und wiegen etwa 300 Gramm.

Wildes Wissen

In Peru dienen die Meerschweinchen den Menschen als Nahrung. Es werden dort spezielle Arten gezüchtet, die ein Gewicht von bis zu vier Kilogramm erreichen.

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