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Karakara

Die Karakaras werden auch Geierfalken genannt. Sie gehören zur Familie der Falkenartigen. Diese Greifvögel sind in Nord-, Mittel- und Südamerika verbreitet. Einige Arten kommen auch in den südlichen Regionen der Vereinigten Staaten vor.

Zur Familie der Falkenartigen gehören in Deutschland beispielsweise der Turmfalke, der Baumfalke und der Wanderfalke. Falkenartige haben kleine und leichte Körper und - mit Ausnahme der Karakaras – einen kurzen Hals.

Es handelt sich um hochbeinige Vögel mit einem nackten, roten Gesicht. Mit ihren ungewöhnlich langen Beinen können sie sich am Boden sehr geschickt und schnell bewegen. Ihre Flügelspannweite beträgt bis zu 132 cm. Die Vögel werden bis zu 1,6 Kilogramm schwer.

Karakaras fressen gerne Aas, aber auch kleine Vögel oder Säugetiere sowie Fische und Insekten gehören zu ihrer Jagdbeute. Ihre Lebenserwartung liegt bei etwa 30 Jahren.

Wildes Wissen

Der Name »Karakara« ist lautmalerisch nach dem Ruf der Vögel entstanden. Beim Rufen werfen Karakaras den Kopf charakteristisch in den Nacken.

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