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Kamel

Kamele besitzen im Gegensatz zu den Dromedaren zwei Höcker und heißen auch Trampeltiere. Für Menschen sind sie als wüstengängiges Lasttier seit Jahrhunderten von großem Wert. In ihren Höckern verfügen sie zudem über Fettdepots als Energiereserven, was ihnen auf langen Strecken hilft.

Kamele leben in Familiengruppen zusammen. Dazu gehören neben einem Männchen meistens mehrere Weibchen und der gemeinsame Nachwuchs. Kamele ernähren sich von Pflanzen und Gräsern. Nach einer Tragzeit von bis zu 440 Tagen bringt das Kamel ein Junges zur Welt. Es kann nach wenigen Minuten alleine stehen und gehen.

In der menschlichen Kultur spielen Kamele als Lastenträger eine wichtige Rolle. Als Woll-, Milch- und Fleischlieferanten sind sie auch heute noch in einigen Ländern gefragt.

Wildes Wissen

Kamele bewohnen vorwiegend trockene und heiße Regionen der Erde. Sie vertragen eine Erhöhung ihrer Bluttemperatur auf bis zu 40 Grad, ohne gesundheitliche Schäden hinnehmen zu müssen. Außerdem können sie nach langen Durstperioden in wenigen Augenblicken ihr Wasserdefizit löschen und mehr als 100 Liter Flüssigkeit aufnehmen. Jedes andere ausgetrocknete Tier würde beim Trinken einer solchen Wassermenge einen Kreislaufkollaps erleiden.

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