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Hutaffe

Ceylon-Hutaffe

Der Hutaffe gehört zur Gattung der Makaken. Er ist auf Sri Lanka und in Indien beheimatet, wo er in Wäldern, offenen Geländen und in den Bergen lebt. Auf der Suche nach Nahrung halten sich die Affen tagsüber auf dem Boden auf. Sie ernähren sich hauptsächlich von Früchten, Samen, Insekten und Gräsern. Zum Schlafen suchen sie sich geschützte Plätze auf Bäumen.

Die Tiere erreichen eine Länge von bis zu 55 cm bei einem Gewicht von bis zu 8,4 Kilogramm und sind somit die kleinste Makakenart. Der Schwanz des Tieres ist ebenso lang wie sein Körper. Die gescheitelte Frisur des Affen ähnelt einem Hut; seinen Namen verdank der Affe daher dieser auffälligen Haarkrone.

Hutaffen leben in Gruppen von bis zu 40 Tieren in mehreren Hektar großen Revieren, die sie vor anderen Gruppen verteidigen. Innerhalb dieser Gruppen herrscht eine strenge Hierarchie. So ist der Reihenfolge der Futtersuche und Fellpflege streng geregelt.

Die Paarungszeit der Hutaffen beginnt im Spätsommer. Nach einer Tragzeit von bis zu 170 Tagen bringt das Weibchen ein Junges zur Welt. Das Muttertier kümmert sich alleine um die Aufzucht seines Nachwuchses. Nach einem Jahr löst sich das Jungtier von der Mutter und kann in freier Wildbahn bis zu 20 Jahre alt werden.

Wildes Wissen

Um das Risiko zu minimieren, von Raubtieren gefressen zu werden, schlafen sie in Astgabeln hoch in den Bäumen und weit weg vom zentralen Baumstamm. Aus dem selben Grund schlafen Gruppen von Ceylon-Hutaffen selten in aufeinanderfolgenden Nächten auf dem gleichen Baum.

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