Tel.: (0 44 95) 2 55

Humboldpinguin

Die Humboldtpinguine leben an den Pazifikküsten von Peru und Nordchile. Sie gehören zur Gruppe der Brillenpinguine. Die Gruppe erhielt ihren Namen aufgrund des schwarz-weißen Musters rund um die Augenpartie der Pinguine, welches einer Brille ähnelt.

Pinguine gelten als die am besten angepassten Meeresvögel. Sie fangen ihre Nahrung unter Wasser, die zum größten Teil aus Sardellen und Makrelen besteht. Ihr schwarz-weißes Federkleid bietet ihnen dabei perfekte Tarnung: Nach oben ist es als Schutz vor Feinden dunkel, nach unter weiß, als Tarnung für die Jagd. Pinguine sehen unter Wasser sehr gut. Ihre Augen sind im blaugrünen Farbbereich besonders empfindlich. Und sie haben relativ große Augen. Sie sind aber auf Licht angewiesen, daher jagen und tauchen sie in der Mittagszeit am tiefsten.

Humboldtpinguine lassen sich durch verschiedene Merkmale von anderen Pinguinarten unterscheiden. Der u-förmige Bruststreifen ist im Vergleich zu anderen Pinguinarten stark ausgeprägt. Die schwarzen Füße der Humboldtpinguine verfügen zudem über weiß gefleckte Schwimmhäute.

Die Tiere besitzen zwei Gefiederschichten. Die innere Schicht dient der Wärmespeicherung und die äußere dem Schutz vor äußeren Einflüssen.

Wildes Wissen

Pinguine haben sich dem Leben im und am Wasser angepasst und im Laufe der Evolution das Fliegen aufgegeben. Nicht ganz, möchte man meinen, denn sie fliegen förmlich unter Wasser. Ihre Flügel sind zu Flossen umgebildet, die für Antrieb und Auftrieb beim Schwimmen und Tauchen sorgen. Mit ihrem torpedoförmigen Körper erreichen sie Geschwindigkeiten von rund 25 Stundenkilometer. Im Gegensatz zu ihren fliegenden Verwandten haben Pinguine schwere Knochen, damit sie einen geringeren Auftrieb im Wasser haben.

Tierpark Thüle Logo