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Grüne Meerkatze

Diese Primatenart ist in Afrika beheimatet. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Senegal bis nach Südafrika. Im Gegensatz zu anderen Meerkatzenarten leben die Grünen Meerkatzen nicht auf Bäumen in Wäldern. Sie bevorzugen das offene Gelände der Savannen, wo sie häufig auf dem Boden leben.

Die Grüne Meerkatze erreicht eine Kopf-Rumpf-Länge von bis zu 60 cm. Ihr Schwanz ist mit bis zu 70 cm oft länger als der Körper. Sie wiegt dann bis zu acht Kilogramm. Das Fell der Meerkatze ist grau gefärbt. Dem grünen Schimmer verleiht das Tier seinen Namen.

Die Meerkatzen leben in Gruppen von bis zu 80 Tieren, bestehend aus vielen Weibchen, einigen Männchen und dem Nachwuchs. Diese Gruppen beanspruchen Reviere, die bis zu einen Quadratkilometer groß sind. Innerhalb der Gruppen gibt es strenge Hierarchien. So lassen sich die Meerkatzen zum Beispiel von untergeordneten Tieren das Fell pflegen. Durch die geringe Anzahl der Männchen in einer Gruppe, paaren sie sich mit mehreren Weibchen. Nach einer Tragzeit von bis zu 160 Tagen kümmern sich die Weibchen gemeinschaftlich um die Aufzucht der Jungtiere.

Wildes Wissen

In einigen Regionen gelten die Tiere als Plage. Da sie unempfindlich auf die Nähe zu Menschen reagieren, fallen sie oft in großen Gruppen auf der Suche nach Nahrung in Plantagen ein. Die Grünen Meerkatzen ernähren sich hauptsächlich von Früchten und Gräsern.

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