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Chileflamingo

Chileflamingos sind in Chile, Peru und Uruguay zu Hause und sind die dort am häufigsten gesichteten Flamingos. Außerdem gibt es eine Kolonie im niederländisch-deutschen Grenzgebiet am Zwillbrocker Venn. Diese Tiere stammen von einer Gruppe ab, die einst aus menschlicher Haltung entflohen war.

Durchschnittlich sind die Flamingos 120 cm bis 140 cm groß. Allein die Beine verzeichnen eine Länge von bis zu 50 cm. Die Farbgestaltung der Beine ist das eindeutige Erkennungsmerkmal der Chileflamingos. So sind die Beine grau bis hellblau. Lediglich die Gelenke der Chileflamingos sind kräftig rot.

Der lange Hals der Tiere ist s-förmig geschwungen und begünstigt die Nahrungsaufnahme mit dem schwarz-weißen Schnabel. Hauptsächlich verzehren die Flamingos Algen, Ringelwürmer, Weichtiere und Krebse. Der Flamingo nimmt Wasser, Schlamm und Nahrung mit seinem Schnabel auf. Dabei funktioniert sein Schnabel wie ein Sieb. Das Wasser wird gefiltert und die Nahrung davon getrennt.

Wildes Wissen

Die rosa Farbe verdanken die Flamingos dem Farbstoff Karotin, der in Krebsen vorhanden ist und sich im Gefieder absetzt. Je nach Nahrungsaufnahme kann die Farbe variieren. Würden die Flamingos auf Krebse verzichten, wären ihre Federn weiß.

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