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Bleßbock

Bleßböcke sind eine Unterart des afrikanischen Buntbocks und werden auch als die kleineren Verwandten der Gnus bezeichnet. Das Verbreitungsgebiet der Bleßböcke erstreckt sich über die Savannen und Grasflächen des gesamten südlichen Afrikas. Sie sind reine Pflanzenfresser und ernähren sich von Gräsern, Kräutern und Blättern. Die Lebenserwartung der Tiere beträgt ca. 17 Jahre.

Ähnlich wie beim Buntbock schimmert das Fell vor allem bei den Männchen an der Oberseite in leichten Purpurschattierungen. Der deutlichen Blesse auf dem Nasenrücken verdanken die Tiere ihren Namen.

Die Paarungszeit der Bleßböcke erstreckt sich über die Monate April bis Juni. Nach einer Tragzeit von 230 bis 240 Tagen bringt das Weibchen an geschützter Stelle ein Jungtier zur Welt.

Bis vor einigen Jahren galten die Bleßböcke in ihrem Verbreitungsgebiet als fast ausgerottet. Durch entsprechende Zuchtprogramme in Zoos und Wildparks und anschließender Auswilderung der Tiere konnte sich der Bestand jedoch wieder erholen.

Wildes Wissen

Wie viele Huftiere markiert auch der Bleßbock sein Revier mit Duftsekreten. Die Duftdrüsen befinden sich sehr gut sichtbar unterhalb der Augen als Verdickung am Schädel.

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