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Bennettkänguru

Die Bennet-Kängurus sind im östlichen Australien beheimatet, wo sie in offenen Wäldern leben. Sie sind Einzelgänger und treffen sich nur zur Paarung. Nach einer Tragzeit von 30 Tagen bleibt das Junge für neun Monate im Beutel der Mutter. Danach leben sie weitere drei bis acht Monate zusammen, in denen das Jungtier von der Mutter gesäugt wird. Dann trennen auch sie sich.

Die Kopf-Rumpf-Länge der Bennet-Kängurus kann bis zu 105 cm bei einem Gewicht von bis zu 19 Kilogramm erreichen. Ihr Schwanz ist im Verhältnis zum Körper mit 75 cm recht lang. Ihre Hinterbeine sind länger und kräftiger als die Vorderbeine.

Die Tiere ernähren sich von Gräsern und Kräutern. Auf der Suche nach Nahrung bewegen sie sich springend fort. Im Vergleich zum Laufen verbrauchen sie so weniger Energie.

Die eigentliche Fellfarbe der Bennett-Kängurus ist graubraun. Weiß gefärbte Tiere sind Albinos. Man nennt die Tiere Albinos, da sie an Albinismus leiden. Einem Albino fehlt der Farbstoff Melanin, der dafür zuständig ist das Fell oder die Federn der Tiere grau, braun oder bunt zu färben.

Wildes Wissen

Sogar in Mecklenburg Vorpommern können wir auf Bennet-Kängurus treffen. Aus einem Zoo sind 2001 mehrere Kängurus ausgebrochen. Bis auf drei Tiere wurden alle wieder eingefangen. Seitdem leben die drei Kängurus in der freien Natur und vermehren sich.

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