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Begehbare Freiflugvoliere

In der begehbaren Freiflugvoliere befinden sich zahlreiche Vogelarten, die aus der Nähe betrachtet werden können. Hierzu zählt der Rote Sichler, der in freier Natur ausschließlich in Südamerika lebt. Sein Name ist von seinem leuchtendroten Gefieder abgeleitet. Männchen und Weibchen unterscheiden sich bei der Färbung nicht. Die Vögel werden bis zu 70 cm groß und bringen ein halbes Kilogramm Lebendgewicht auf die Waage. Er lebt in verschiedenen Regionen Südamerikas und ist der Nationalvogel der Antilleninsel Trinidad.


Ein weiterer Bewohner der Freiflugvoliere ist der Heilige Ibis, der in unserer Kulturgeschichte schon seit 5000 Jahren ein Begriff ist. In Ägypten wurde er sogar als Verkörperung des Gottes der Weisheit verehrt.

Der ebenfalls in der Freiflugvoliere lebende Kuhreiher ist ein weitverbreiteter Reiher, denn er ist nicht nur in Südeuropa, sondern auch in Afrika, Asien, Süd- und Mittelamerika zu Hause. Seinen Namen trägt er, weil er sich zur Nahrungssuche gerne in der Nähe von Großwild und Weidetieren aufhält. Seine Flügelspannweite beträgt bis zu 96 cm.

Der Seidenreiher ist in Mitteleuropa weit verbreitet. Sein Gefieder ist weiß, Beine und Schnabel sind schwarz. Der Seidenreiher ist neben Afrika, Asien und Australien auch in Südeuropa weit verbreitet.

 

Wildes Wissen

Die Roten Sicher werden auch Scharlachsichler genannt und verdanken ihre rote Färbung den Pigmentstoffen aus den Schalen der Krebse. Die Farbstoffe werden während des Wachstums in den Federn eingelagert. Im Zoo wird das Carotinoid, welches den Hauptbestandteil der roten Pigmentation ausmacht, über das Futter verabreicht

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