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Araanlage

Wenn man unsere Araanlage betritt, ist es als wäre man in einer ganz eigenen Welt. Eine Vielzahl unterschiedlicher Vogelstimmen empfangen den Besucher. Die leutend bunten Federkleider der Vögel reichen von einem strahlenden Gelb bei den Sonnensittichen über das intensive Rot des Grünflügelaras bis hin zum satten Grün der Allfarbloris. Ein großer Pavillion in der Mitte der Anlage läd das ein, die Vögel zu betrachten und die Stimmvielfalt auf sich wirken zu lassen.

 

Zu den Bewohnern der Ara-Anlage zählen:

  • Allfarblori
  • Grünflügelara
  • Großer Soldatenara
  • Rosa Kakadu
  • Mönchsittiche
  • Halsbandsittiche
  • Hellroter Ara
  • Ararauna
  • Sonnensittich
  • Chinesiche Baumwachtel
  • Straußenwachtel

Aras

Die Aras gehören zur Familie der Papageien. Sie sind in Süd- und Mittelamerika beheimatet, wo sie in Wäldern, auf Lichtungen, in Savannen und an Flussufern leben. Seinen Namen verdankt der Ara den Indianern und ist zurückzuführen auf die Rufe des Tieres. Die farbenfrohen Tiere erreichen eine Körperlänge von bis zu einem Meter mit einer ebensogroßen Flügelspannweite. Somit ist der Ara der weltweit größte Papagei.

Die Papageien ernähren sich von Samen, Nüssen, Früchten, Beeren und Knospen. Der gebogene Oberschnabel des Aras läuft sehr spitz zu. So kann das Tier sehr leicht Schalen von Nüssen oder Früchten entfernen. Seine raue muskulöse Zunge ist dabei unterstützend tätig.

Aras leben in Gruppen von bis zu 20 Tieren. Innerhalb dieser Gruppen leben sie als Pärchen ein Leben lang zusammen. Während der Paarungszeit ziehen sich die Pärchen zurück. In Baumhöhlen legen die Weibchen bis zu vier Eier. Während der Brutzeit versorgt das Männchen sein Weibchen mit Nahrung. Nach bis zu fünf Wochen schlüpfen die Jungen. Weibchen und Männchen gehen dann im Umkreis von etwa zehn Kilometern auf Nahrungssuche.

Laut der Roten Liste sind Aras gefährdete Tiere. Forscher haben herausgefunden, dass von 100 Pärchen nur etwa 20 brüten. Der Grund dafür ist, dass nicht ausreichend Nistplätze vorhanden sind. Dies ist zurückzuführen auf die Abholzung der Wälder.

Wildes Wissen

Das Wort Ara stammt aus dem Indianischen und wurde lautmalerisch aus den unverwechselbaren Rufen der Tiere gebildet. Allerdings verfügen nur die großen Arten über diese typischen Laute.

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